Wunschkind


literatur, familiengeschichte, alltag, autorin-sein

Wenn man die Welt durch offene Augen betrachtet, gibt es viel zu Schreiben. Wenn man dann noch sarkastisch und ein bisschen verkünstelt traumatisiert das ganze rosa glasiert, hört der Spass eigentlich nie auf.

„things only begin to exist when they are named“

Im Zug nach Hause höre ich Americanah von Chimamanda Ngozi Adichie. Es gibt nun einen Namen für die Albträume, das Zittern, die Sorge. Für das Umsehen nach und suchen von, und dem vermeidlichen Finden der Gefahr hinter jeder Ecke. Es gibt nun ein Wort für das Heimweh, das nicht-mehr-atmen-können, das Verstecken und den Schleier von Hoffnungslosigkeit. Allen voran ahne ich, dass sich langsam eine Schublade auftut, von der ich noch gar nicht weiss, was alles darin steckt.

Drei Tage jetzt schon, weiss ich wie es heisst.
Der Name füllt eine ganze Zeile, wenn ich ihn ausschreiben würde.

hi, schreib doch gerne hier einen kommentar <3